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Auszug aus Kategorie: ‘Storytelling’

Jaja, das Internet – so aufwendig, dass es nur Wenige schaffen

Freitag, November 6th, 2009

Das Internetgeschäft kostet eine Menge Zeit und Geld. Deshalb fange ich noch nicht sofort damit an. Das sind zumindest die Aussagen eines meiner Kunden, mit dem ich soeben Kontakt hatte. Lesen Sie selbst.

Er schrieb wörtlich: “Das Internet und die Methoden zur Kundengewinnung sind zu komplex und es gehört auch viel zu viel dazu, als dass ich von heute auf morgen Geld damit verdienen könnte oder das System beherrschen kann. Egal, welche Meinung Sie dazu haben, es bringt sowieso nur etwas, wenn man Jahrelange Erfahrung hat. Warum sollte ich also anfangen, meine Zeit zu verdrödeln, wenn ich es sowieso nicht verstehe?”

Meine Meinung und Antwort ganz öffentlich, ohne jemanden ankreiden zu wollen!
Noch nie im Leben war eine Sache in der Welt von Anfang an perfekt. Die meisten Dinge entwickelten sich erst im Laufe der Jahre und wurden nach und nach weiter entwickelt. Meist so, wie Geld da war! Das ist doch kein Beinbruch, wenn man noch nicht vom ersten Tag an so viel Geld verdient, dass man davon leben kann. Natürlich ist es schön, wenn es funktioniert. Es gibt ja tatsächlich das Ein oder Andere Geschäft mit dem man von heute auf morgen gutes Geld verdienen kann. Die komplette Logistik im Background entwickelt sich dabei allerdings erst durch die Routine mit. Wichtig ist, dass man erst mal sieht, welche Abläufe wichtig sind, damit man sich nicht auf die falschen Dinge konzentriert.

Schreiben Sie zu Ihrem Thema einfach drauf los. Sie werden sowieso erst später sehen, ob es sich lohnt oder nicht. Der Fleissige wird auf jeden Fall eine wesentlich höhere Chance auf Wohlstand haben.

Deshalb ist es umso wichtiger, mit dem ersten Schritt auch wirklich anzufangen. Es soll sogar Programmierer geben, welche die Arbeit anfangen und erst nach Jahren freigeben, wenn die Sache perfektioniert ist. Genau in dieser Zwischenzeit könnte man zugleich schon Geld einnehmen. Das heißt, auch wenn das Geschäftsmodell und die erforderliche Technik noch nicht zu 100% fertig ist, nehmen Sie es unbedingt online. Selbst dann, wenn Sie oder Ihr Programmierer noch weitere 24 Monate daran herumschrauben will. Wenn es einigermaßen läuft, dann lassen Sie es zum Teil der Welt werden.

Was wäre denn, wenn Sie während der Aufbauzeit noch 20.000,- Euro mitnehmen? Würde Ihnen und dem Entwickler doch sicher helfen, oder? Und ganz ehrlich: Wenn das Geld sauber und fair verdient wurde, dann wäre es äüßerst schade, wenn Sie jeden noch so kleinen Teil davon links liegen lassen.

Sie kennen doch sicher idealo.de, das Preisvergleichsportal mit weit über 300.000 Artikeln?
Der Geschäftsinhaber Martin Sinner hatte das Portal noch nicht ganz fertig und wollte es trotzdem schon starten. Bis zur kompletten Fertigstellung konnte er laut eines Berichtes im Internet (Dr. Oliver Pott) mehrere Zehntausend Euro mitnehmen. Hätte er auf seine Entwickler gehört und gewartet, bis die das Projekt fertig haben, dann wäre ihm dieser Gewinn entgangen.

An diesem Beispiel sehen Sie sehrwohl, dass es nicht von anfang an perfekt sein muss. Die Hauptsache ist, dass Sie mit Ihrem eigenen Projekt Potentiale einsammeln und Neukunden gewinnen können. Egal, wie groß ihr derzeitiger Wissensstand über die Technik und dem Internet ist.

Ich sage dazu immer: Ein Schritt hat den nächsten zur Folge! (Vertrauen Sie darauf!)
Noch mehr Tipps gewünscht?

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In 4 Tagen 622 Newsletter Empfänger

Donnerstag, August 6th, 2009

Newsletter-Marketing kann so einfach sein. Mit der richtigen Strategie werben Sie in wenigen Tagen Ihre ersten 600 Mitglieder. Ich habe einfach folgendes gemacht (bereits eine alte Regel):

Ich gebe den Interessenten kostenloses Bonus-Material gegen Eintrag der Emailadresse. Natürlich sind die Daten bei mir sicher aufgehoben und der User hat jederzeit die Möglichkeit, sich wieder aus dem Newsletter auszutragen. Das wird auch so suggeriert.

1. Schritt – (Kauf)Reue nehmen
Dem User danken und mitteilen, was ihm noch so erwartet. Ich z.B. habe in den ersten Emails immer viele Gründe erwähnt, warum das einzelne Mitglied angemeldet bleiben sollte. Außerdem sage ich auch, welche Verluste entstehen, wenn man sich voreilig abmeldet. Denn sehr viele User sind heute verunsichert, ob die Herausgabe der Emailadresse wirklich in Ordnung war und haben evtl. Kaufreue. Dieses Gefühl nehme ich dem User, indem ich ihn nochmal eingehend versichere, dass der Schritt richtig war und dass er in Kürze weiteres kostenloses Material von mir erhält, wenn er am Ball bleibt.

2. Schritt – Einladung zum Partnerprogramm
Ich habe bei einem Netzwerk ein Partnerprogramm aufgesetzt, ein paar Hundert Euro investiert und ein Partnerprogramm gestartet, welches auf LEAD-Basis neue Interessenten generiert. Pro Kontakt bezahle ich 0,50 Euro (zzgl. Betreibergebühr)! Das ist absolut notwendig, wenn Sie später mit einer großen Liste arbeiten wollen. Meine Kontakte sind mir eine Menge wert! Ich meine damit nicht, dass ich auch 10,- Euro pro Kontakt zahlen würde, aber die Informationen, die ich zur Verfügung stelle, helfen dem Leser. Ich sehe das später an der Resonanz in Form von Käufen. Der treue Leser, dem ich vorher viel geholfen habe, kauft einfach, wenn das Angebot stimmt…

3. Schritt – Auto-Mailings erstellen
Mein Emailings sind so aufgebaut, dass sie immer wieder Nutzen bringen und dem User zufrieden stellen. Klar! Ein paar Leute sehen sich immer als besser. Aber auf die will ich keine Rücksicht nehmen. Zwischendurch spreche ich Kauf-Empfehlung aus, durch die meine Leser ebenfalls wieder Nutzen haben. Ich habe mich dabei an eine Regel gewöhnt. Sie lautet: Gib fünf kostenlose und hilfreiche Informationen zu einer Kaufempfehlung. (5 zu 1 Regel) – manche Internetmarketer sagen 7 oder 9 zu 1.
5 zu 1 ist aber völlig ok!

4. Schritt – Das Angebot ständig erweitern
Wer immer nach guten Informationen recherchiert, bietet Nutzen für seinen Leser. Ständige Erweiterungen des Portfolios bringen langfristig immer mehr Geld ein. Selbst viele Jahre später, wenn eigene Produkte schon fast vergessen waren, werden diese noch von Kunden genutzt. Ein weiterer Grund, warum man sein Portfolio immer weiter ausbauen sollte ist, weil man dadurch irgendwann in den Genuss kommt, Sonderangebote mit mehreren Produkten zusammen zu schnüren. Die Kunden von Heute lieben es, wenn sie gleich mehrere Produkte zum kleinen Preis erhalten.

Meine erzielten Kosten und Einnahmen mit Newsletter-Empfänger
Mit jeder Empfehlung steigen meine Einnahmen. Pro 1.000 Kontakte geniere ich ca. 300,- Euro Umsatz pro Monat. Pro 1.000 Kontakte zahle ich ca. 600,- Euro (inkl. Betreibergebühren und MwSt.) und habe schon nach dem 2. Monat 600,- Euro Umsatz wieder drin. Nach 3 Monaten bin ich bereits in der Gewinnzone. Da ich Marketing nun schon ein paar Jahre betreibe, habe ich entsprechend große Listen mit Lesern, die sich für meine Dienste interessieren. Ich freue mich natürlich immer über noch mehr Leser. Vielleicht wollen auch Sie teilnehmen. (oben ‘Kostenlose Infos’ können Sie sich anmelden und wirklich wertvolle Tipps erhalten, mit denen Sie Ihr eigenes Internetgeschäft aufbauen können.

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Projekt-Push mit Kundenfeedbacks…und wie man es umsetzt

Dienstag, Juli 28th, 2009

Jeder, der im Internet Produkte und Dienstleistungen anbietet, will so viel Umsatz wie nur irgendmöglich generieren. Dabei konzentrieren sich die meisten doch wirklich nur auf die einmaligen Geschäfte und führen nur Monloge mit ihren Kunden.

Was aber passiert, wenn man mit Bestandskunden einen Dialog führt?
Kann es sein, dass wir durch eine gewisse Vorgehensweise (Taktik) durch diesen Kunden noch viel mehr Neukunden erreichen?

Ich denke: “Ja, wir können”

Haben Sie jemals mit einem Kunden Kontakt aufgenommen und ihn gefragt, ob er ein Statement zu Ihren Diensleistungen abgeben wollte? Wenn nicht, dann haben Sie ein wertvolles Instrument außer Acht gelassen und vermutlich schon einiges an Geld verschleudert.

Denn, wer nachhakt, der bekommt Meinungen vom Kunden und könnte diese auf seiner Webseite einsetzen. Sie könnten problemlos alle Kunden anschreiben und folgendes verlangen:
——————————————————————————————————

Lieber Kunde,

vor einiger Zeit hatten Sie …. erworben. Wie zufrieden waren Sie damit?
Um Ihnen und weiteren Kunden den Nutzen des Produktes noch besser darstellen zu können, benötige ich Ihre eigene Meinung darüber. Außerdem wollen wir sicherstellen, welche Vorteile Sie aus Produkt XY gezogen haben.

Ich bitte um die Beantwortung folgender Fragen: (Nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit und schreiben Sie mindestens 1 A4-Blatt)

  1. Welchen Beruf führen Sie derzeit aus?
  2. Wie alt sind Sie?
  3. Wie sind Sie zu diesem Produkt gekommen?
  4. Welchen Vorteil haben Sie sich von dem Produkt versprochen?
  5. Wie wurden Ihre Wünsche und Vorstellungen erfüllt
  6. Wie setzen Sie das Produkt für sich ein?
  7. Welche Erfolge konnten bisher genau erzielt werden?
  8. Was hat Ihnen am meisten geholfen?
  9. Was würden Sie anderen Kunden auf den Weg geben?
  10. Wie würden Sie den Service unseres Teams beurteilen?
  11. Welche Erfahrungen haben Sie bisher persönlich gemacht?

Sie helfen mit Ihren Antworten vielen anderen Kunden, die auf Meinungen von echten Kunden angewiesen sind. Wären Sie bereit, ein kleines Statement abzugeben? Wenn ja, dann drucken Sie sich dieses Schreiben aus, schicken es dann samt Ihrer Antworten an mich zurück und erlauben damit die unentgeltliche Einbindung Ihrer Angaben in die Seiten der Firma XY (Inhaber ….).

Vielen Dank für Ihre Mühe.
Freundliche Grüße
Ihr Name

——————————————————————————————————

Nutzen Sie diese Möglichkeit, um den größtmöglichen Kundennutzen heraus zu holen. Ich bin mir sicher, dass das Einbinden der echten Kundenmeinungen weitere Verkäufe auf Ihrer Webseite erzielt. Dies ist auch eine Art Contentbildung, die es dann wiederum nur ein einziges Mal im Internet gibt. Sie wissen ja, Google liebt Einzigartige Inhalte.

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Die Frage aller Fragen zum Geld verdienen

Dienstag, Juli 21st, 2009

Vor kurzen rief mich ein Freund an und teilte mir mit, dass er seinen jetzigen Job aufgeben muss, weil seine Firma pleite geht. Er sucht nun nach neuen Möglichkeiten, wie viele andere auch.

Nun stellte er mir die Frage, wie er Geld im Internet verdienen kann. Er wollte wissen, wie ER zu Geld kommt. Ich sagte ihm, dass seine Fragestellung schon im Ansatz völlig falsch ist.

Denn wenn er sich die Frage stellt, wie er selbst den meisten Nutzen hat, dann werden auch seine Angebote von Webseitenbesuchern entsprechend gewertet. Die denken bei ihrem Besuch “Schon wieder einer, der nur sein Geld verdienen will“.

Das ist der falsche Weg!
Fragen Sie sich nicht, wie Sie selbst an Geld kommen, sonst laufen Sie Gefahr, dass ihr Besucher das Gleiche von Ihnen denkt. Denn nach Ihrer Denkweise werden auch die meisten Angebote entstehen. Wer mal in die Geschäfte schaut und sich die Verpackungen der Waren ansieht, der stellt schnell fest, dass neben den Inhaltsbeschreibungen auch genug Kundennutzen geschrieben steht. Dieser Kundennutzen ist der Schlüssel zum Erfolg.

Der richtige Weg!
Stellen Sie sich die Frage: Welchen Nutzen kann ich Anderen vermitteln, oder was kann ich tun, damit Interessierte Geld dafür bezahlen?

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Konzequenz – der Auslöser des Erfolges

Freitag, Juli 10th, 2009

Schon Dale Carnegie schrieb in seinen Büchern, dass der Erfolg eines Einzelnen von dessen Konsequenz in seinem Handeln abhängt.

Ich war schon immer stark beeindruckt von der Philosophie, dass man allein durch Konsquenz sein ganzes Leben verändern kann. Allgemein ist bekannt, dass man mit Durchhaltevermögen ganze Imperien errichten kann.

Wie prüft man seine Konsequenz?
Lassen Sie mich zur Einleitung erst mal ein paar Fragen stellen.

# Wie viel ist ein Tag von einem Monat? Eher eine Menge oder gar sehr wenig?

# Wenn der Tag sehr wenig vom Monat ist, was ist dann erst eine Stunde vom diesem einen Monat?

# Ein Schritt weiter! Würden Sie eine Stunde als viel betrachten oder ist das eher nichts?

# UND was ist mit einer Minute? Kommt Ihnen eine Minute auch sehr kurz vor?

Wenn ja, dann machen Sie mal die Probe aufs Exempel. Wenn Sie konsequent sind, dann dürfte es nicht schwer sein, täglich etwas bestimmtes in dieser Zeit zu erledigen.

NUR EINE MIMUTE TÄGLICH!

Machen Sie täglich folgendes, um Ihre Konsequenz zu kontrollieren!

‘Stellen Sie sich jeden Morgen eine Minute lang vor den Spiegel und grinsen Sie einfach’ (Nur 1 Minute! Jeden Tag!)

Wenn Sie es nicht mindestens einen Monat lang täglich tun, dann sind Sie nicht konsquent genug.

Wenn Sie es sich aber angewöhnen, dann leben Sie sogar noch glücklicher.
Denn sobald Ihre Gesichtsmuskeln auf Lach-Anspannung gehen, wird Ihr Unterbewusstsein ausgetrickst. Es wird vorgegaukelt, dass Sie gerade glücklich sind. Und das widerrum schüttet Glückshormone aus. Sie starten besser in den Tag und haben gut lachen.

Aber das Wichtigste: Sie sehen, ob Sie wirklich konsequent genug sind, um Ihre Handlungen beeinflussen zu können.

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Heiße Beiträge, die Ihre Besucher fesseln

Sonntag, Juli 5th, 2009

Das ist es, was das Werben im Internet erst erfolgreich macht. Eine heiße Überschrift sorgt dafür, dass Ihre Besucher eine Weile auf der Seite verbringen und sich Ihre Artikel ansehen. Schreiben Sie schon aus diesem Grund so spannend wie möglich.

Ein kleines Geheimnis, welches eigentlich keines ist:
Es heißt “Storytelling“!

Storytelling ist eine sehr alte Art, Geschichten mit Metapher geschickt zu erzählen, um den Lesern oder Zuhörern sein Wissen zu vermitteln. Gestalte ich das ganze spannend, bleibt der Leser aufmerksam. Es bringt ja auch nichts, jemanden vor sich oder seiner Webseite zu haben, der nur die Hälfte mitbekommt oder nur über die Seite scrollt. Das sollte man mit prillianten Geschichten vermeiden.

Bestimmt kennen Sie das Gefühl, wenn man versucht, Ihnen etwas zu erklären, Sie aber schon lange genervt sind und nichts mehr in den Kopf bekommen. Genau das ist das Ergebnis einer schlechten Geschichte.

Erzählen Sie lebendige Geschichten!

Besondere Aufmerksamkeit ist schon in den ersten Sekunden gefragt. Denn schon allein die Überschrift sorgt für den Verlauf des weiteren Geschehens. Tolle Überschriften, die sogar Sand in der Wüste verkaufen, finden Sie hier.

Je interessanter Ihre Geschichte ist, desto mehr Leute werden Sie damit begeistern. Storytelling ist eine alte Kunst Geschichten so zu verpacken, dass der Inhalt später sogar noch nachwirkt und im Unterbewussten des Zuhörers oder Lesers nachreift.

Geschichte von Fisch und Möve

Eine kleine Story habe ich hier aufgeschrieben! Lesen Sie selbst.

Kennen Sie die Geschíchte vom Fisch und der Möve? Nein? Dann werde ich Sie Ihnen einfach erzählen.

Der Fisch und die Möve sind sehr gute Freunde, die sich täglich an einer Stelle im Ozean treffen, um ihre Erkenntnisse und Erlebnisse auszutauschen. Sie treffen sich tagein tagaus. Immer sind sie gut gelaunt, lachen und freuen sich, dass der Eine seine Zeit gern mit dem anderen verbringt.
So machen das eben gute Freunde, oder?

Aber an einem einzigen Tag wird das schöne Freundschaftsleben zerstört. Denn als die beiden sich an diesem Tag wieder an ihrer alten Stelle treffen wollten, passierte das Unfassbare.

Ein riesiger Dampfer überquerte die Stelle im Ozean. Und zwar genau in dem Moment, als beide fast zusammen trafen. Der Fisch hörte dumpfe Geräusche, sah einen riesigen Schatten und spürte eine Art Anziehungskraft, die ihn beinah in Richtung Schiffschraube zog.

Voller Panik tauchte der Fisch in die Tiefe, um vor diesem ungeheuren Lärm und Sog weg zu kommen.
Als es dann wieder ruhiger wurde und der schwarze Schatten wieder verschwunden war, schwamm der Fisch nach oben. Er hatte Angst um seinen besten Freund, die Möve!

Als er oben ankam, sah er eine in der Luft schwebenden Möve, die noch gerade zu am Tanzen war. Sie sah so fröhlich aus, als wäre sie verzaubert. Der Fisch traute seinen Augen kaum. Er fand seinen besten Freund in einer wohligen Stimmung vor und fragte: “Was ist denn mit dir los? Hast etwa nichts mitbekommen?”

Die Möve fragte: “Was soll ich denn mitbekommen haben?” Der Fisch sagte: “Ich hatte vor wenigen Minuten noch Todesangst. Ein riesieger, schwarzer Schatten mit tösendem Lärm fuhr über unsere gemeinsame Stelle. Dieser Schatten wollte mich aufsaugen. Ich habe um mein Leben gekämpft!”

´”Was? Das kann nicht sein!”, sagte die Möve. “Ich habe vor wenigen Minuten auch etwas gesehen. Und zwar war es nicht schwarz, wie du sagst, sondern Alles war hellweiß. Ich hörte außerdem auch keinen Lärm, sondern wohlklingende Musik. Außerdem tanzten die vielen Leute zu dieser Musik und ich freute mich über die leichten Winde, die durch mein gefieder streiften. Ich habe nichts dergleichen mitbekommen, was du mir hier erzählst”

Der Fisch fragte nochmal nach: “Aber wie kann es sein, dass du das genaue Gegenteil gesehen hast? Willst du mich etwa ärgern?”

Die Möve: “Aber nein! Nicht doch! Ich habe es wirklich so gesehen!”

Der Fisch: “Ich glaube dir kein Wort. Willst du mir nicht die Wahrheit sagen? Ich hatte doch Todesangst!”

Die Möve: “Das kann ich nicht nachvollziehen. Alles war doch so schön! Deine Aussage stimmt also nicht. Ich habs ja mit eigenen Augen gesehen.”

Doch plötzlich war der Fisch und auch die Möve so verärgert darüber, dass sie beide gegenseitig kein Gehör fanden, so dass die Luft immer dicker zu werden schien. Der Fisch sagte: “Damit du es nur weißt: Unsere Freundschaft ist gekündigt! Ich habe keine Lust, mich von dir verar…. zu lassen.”

Da sagte die Möve: “Es geht mir ganz genau so! Ich bin es leid, deinen Lügen ausgesetzt zu sein.”

Der Fisch und die Möve zogen beide ihr Resumee aus dieser Geschichte und haben sich nie wieder gesehen. Eine einst so gute Freundschaft war zerbrochen. Wegen eines Umstandes, den beide nicht nachvollziehen konnten.

Kommt Ihnen so eine Geschichte bekannt vor? Hatten Sie nicht auch schon mal einen wirklich guten Freund vor den Kopf gestoßen, weil einer von Ihnen kein Gehör bein dem anderen fand? Was würden Sie tun, wenn Sie ein Richter wären und diesen Streit ein für alle Mal beenden müssten?

Müssten Sie beiden sagen, dass sie aus Ihrer Perspektive heraus Recht hatten?
Kann es sein, dass auch Sie machmal nicht in die Welt des Anderen eintauchen können, weil es Ihr Hintergrundspeicher im Kopf nicht zulässt? Vielleicht ist es ein Grund der Erfahrungen, die wir machen. Vielleicht können wir gar nicht all das Wahrnehmen, was andere wahrnehmen. Vielleicht sollten wir uns genau aus diesem Grund offener der Welt zeigen. Und wer weiß? Vielleicht haben wir eines Tages eine bessere Macht über unser Gehirn. Eine Macht, die es zulässt, andere Sichtweisen zuzulassen und darauf einzugehen.

Möglichkeiten wären:
Hören Sie genauer zu, wenn andere über etwas erzählen. Gehen Sie mit gezielten W-Fragen darauf ein. Fragen Sie wie er zu genau dieser Ansicht gelangt ist, woher er genau weiß, dass es so ist. Fragen Sie auch welche Ansichten er außerdem vertritt und reden Sie gemeinsam über Ihre Ansichten.

Das Metapher in dieser Möve-Fisch-Geschichte ist, dass wir auf Grund unserer eigenen Erfahrungen selten andere Meinungen zulassen. Obwohl es sinnvoll erscheint, anderen Gehör zu schenken um selbst Einblicke zu erhalten, so ist es für unser menschliches Unterbewusstsein schwierig an ein nicht vorhandenes Wissensnetz anzuknüpfen. Schaffen wir einen Eckpfeiler in unserer Wissensdatenbank, so können wir aufgeschlossener den Sachen gegenüber treten.

Nun empfehle ich Ihnen, sich eine nette Geschichte auszudenken, eine geschickte Überschrift zu bilden und auf Ihrer Webseite etwas ebenso Interessantes zu schreiben, um Ihre Besucher zu fesseln.
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