Im Internet dreht sich doch irgendwie alles um Web 2.0. Doch irgendwie scheint selbst diese Variante noch nicht bei allen angekommen zu sein. Denn offensichtlich verzichten Viele auf Web 2.0 – Anwendungen.
Was ist eigentlich Web 2.0?
Unter Web 2.0 Anwendungen versteht man nichts anderes, als eine serverbasierende Software, die gewisse Handlungen und Abläufe im Web automatisch steuert. Sprich interaktive Beteiligungen, Gespräche und Kommentare im Hintergrund organisiert und mit anderen teilt.
Weblogs (Blogs) gelten als eine der bekanntesten Web 2.0 Anwendung. Diese Webseiten-Anwendung würde ich als Generalbeispiel werten. Denn niemand muss, wie bei statischen HTML-Seiten, noch irgend etwas selbst programmieren. (Außer vielleicht das Design und die Datenbank-Anbindung). Web 2.0 fügt Inhalte automatisch zusammen und veröffentlicht diese auf dem sichtbaren Teil der Webseiten. Das allein genügt natürlich noch nicht, um sagen zu können, dass es sich um eine Web 2.0 Anwendung handelt.
Vielmehr muss die Software noch weitere Eigenschaften beinhalten, als das generierbare Veröffentlichen selbstgeschriebener bzw. persönlicher Artikel und Bilder. Man kann seine Artikel mit zusätzlichen Informationen, wie z.B. Schlagworten belegen oder ganze Beschreibungen als Meta-Angabe hinterlegen. So z.B. ist auch der TAG-Cloud (Tag-Wolke) entstanden.
Es geht um Schlagworte, die ein User im Internet sucht. Dank des Web 2.0 haben viele Firmen ihr komplettes Internet-Geschäftsmodell angepasst. Google z.B. verkauft keine Suchmaschinen, sondern bietet Suchleistungen kostenlos im Netz an. Das Unternehmen zählt also auch zu einem Web 2.0 Unternehmen.
Da die Datenmenge im Internet rassant wächst, muss man immer genauer auf seine Suche eingehen, um wirklich auch das zu finden was man sucht. Die Zusatzinformationen (also Tags), die man an Bilder und Textelemente einbinden kann, erleichtern das Suchen. Durch das Teilen der Inhalte in Wortgruppen und durch Abgleichungen der Zusatzelemente, sowie dem Einbinden in Tag-Clouds macht man den Blog erst zum Blog.
Handelt es sich bei Ihrer Webseite um eine Web 2.0-Software? Prüfen Sie es einfach mal mit dem Web 2.0 Validator. Die Seite ist auf englisch!
Um als Web 2.0 durch zu gehen, muss man Andere einfach an seinen Inhalten mitwirken lassen. Zum Beispiel durch Kommentare und Trackbacks, welche sogar durch die moderne Technik von der Web-Anwendung übernommen wird. So z.B. Wordpress!
Versieht man einen Text oder ein Bild mit einer Verlinkung zu einer anderen Seite, die z.B. auch eine Web 2.0 Webseite besitzt, so wird diese Webseite darüber informiert, dass ein Dritter zu ihm verlinkt hat. Dadurch gelangen Besucher auf die Webseite, die sonst vielleicht nicht auf die Seite geschaut hätten. Dem Trackbacks-System sei dank! Auch RSS und Feeds sind ein teil des Web 2.0!
Unterschied zu Web 3.0!
Bei Web 3.0 zieht man weitere Informationen über Meta-Angaben hinzu, welche die Verwechslungen zwischen evtl. zweideutigen Inhalten vermeiden. Im Web 3.0 werden weitere Zusatzinformationen hinterlegt sein, die eine Verwechslung nahezu ausschliessen. So findet man noch gezielter die Dinge die man sucht. Beispiel: Amerika. Dieses Wort findet Verknüpfung mit den Staaten. Es gibt aber noch ein Amerika. Nämlich in Deutschland. Nur mit dem Unterschied, dass dieses kleine deutsche Amerika nur eine Hauptstraße und nur ein paar Einwohner hat. In naher Zukunft bietet das Web 3.0 auf Ontologie basierende Dienste zur Suche und zum Vergleich von Informationsobjekten an, mit denen sich sogar geografische Koordinaten, Ländergrößen usw. verbinden lassen. Gibt man z.B. Stadt Amerika ein, so findet man die deutsche Stadt. Je nachdem, wie viele Zusatzinformationen nun hinterlegt sind, werden diese angezeigt. Zum Beispiel: Einwohneranzahl, Flächengröße, Koordinaten usw.
Man zieht quasi inhaltliche, strukturelle oder kontextuelle Verbindungen zu vergleich heran und verknüpft diese über die Technologie miteinander. Die Web 3.0 Entwicklung steht noch am Anfang. So dass wird gespannt sein können, was uns das Web noch so bereit hält.
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