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Alles zum Thema ‘Firmengründung’

Die Wahl der Domain (Domain vs. Markenname)

Freitag, September 18th, 2009

Wer im Internet ein Unternehmen aufbauen will, sollte von Anfang an,seriös starten und sich nicht an Marken Dritter zu bedienen. Gerade im Hinblick auf die vielen Anmeldungen bei der Vergabestelle von Domains (DENIC) wurde in der Vergangenheit öfter bekannt, dass Besitzer einer Domain rechtlichen Ärger bekamen.

Die Möglichkeit besteht seit man Domains registrieren kann und dies User aus aller Welt gemacht haben. Als Besitzer einer Marke darf man den dazugehörigen Markenbegriff natürlich auch nutzen. Ob als Firmennamen oder als Domainname.

Wenn Sie Ihre Marke jedoch massiv bewerben und Branding betreiben, Ihre Firma dabei genau so massiv bekannt wird, dann aber irgendjemand sich Ihrer Marke bedient, dann würden Sie sich selbst wahrscheinlich sehr ärgern. Denn dieser Jemand würde potentielle Kunden vom Besuch Ihrer Seite/Webshop abhalten und Ihnen demnach Umsatz entgehen.

Tatsächlich kommt es in der Praxis vor, dass sich Webmaster ähnlich klingender Wortmarken bedienen, um selbst Besucher auf ihre Webseite zu ziehen. Das allerdings, ist eine Art von wettbewerbswidrigen Verhaltens und kann sehr teuer zu stehen kommen.

Je ähnlicher Ihre Domain durch Kürzel, Namensabkürzungen oder generelle Abkürzungen eine angemeldeten Marke steht, desto höher wird Ihr finanzielles Risiko.

Die Kosten für solche Missachtungen der Wettberwerbsgesetze sind durch anwaltliche Abmahnungen und evtl. folgender Zivilprozesse nicht unerheblich. In so einem Fall könnte man davon sprechen, dass die Selbstständigkeit ein erhöhtes Risiko darstellt. Obwohl man als Selbstständiger wesentlich mehr als ein Angestellter verdienen kann.

Was aber passiert, wenn ich mich einer Wortmarke bediene und dazu ein völlig anderes Produkt anbiete? Habe ich dann auch ein erhöhtes Abmahnrisiko?

Diese Frage stellt sich mir, wenn ich an folgende Marke denke: “Bounty

Zum einen gibt es Bounty als Schokoriegel und zum anderen Bounty als Küchenrolle. Da es sich hierbei um völlig unterschiedliche Produkte handelt, ist die Benutzung der Marke unbedenklich. Anders würde es sein, wenn beide Unternehmen Küchenrollen oder Schokoriegel anbieten würden.

Ihr Risiko!
Es ist ernsthaft Risikoreich für die finazielle Lage, wenn man sich solcher geschützten Begriffe bedient. Eine Domain, welche Sie im Hinblick auf die Vermarktung eines ähnlichen Produktes registriert hätten, wäre rechtlich nichts wert.

Wenn Sie bereits eine Erfahrung damit gemacht haben, hinterlassen Sie am besten auch für andere Mitglieder eine Nachricht darüber.

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Besser Werben mit Google Adwords

Donnerstag, September 10th, 2009

Sie wollen besser werben? Dann melden Sie sich unbedingt am Newsletter an. Denn hier werden Sie in die Werbekunst mit Google Adwords eingeführt. Derzeit wird ein kostenloser Email-Kurs hergestellt, der Ihnen mehr Geld bringt und Ihre Werbekosten reduziert.

Sobald Sie am Newsletter angemeldet sind, erhalten Sie den Kurs von www.adword-anleitung.de voll automatisch in ein paar Wochen absolut kostenlos. Sie erhalten kostenlos den Report “Garantiert kaufende Kunden” im Wert von 19,95 Euro, den Sie selbst sogar als Zugabe beim Verkauf Ihrer Produkte dazu geben dürfen.

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Ziele und Erfolgsmaßstäbe

Freitag, August 28th, 2009

Das Ziel eines jeden Unternehmens ist es, dass man Gewinnmaximierung betreibt und die Arbeitsleistung gut entlohnt bekommt. Das eingesetzte Kapital soll demnach gut verzinst werden. Besser, als bei einer Geld-Anlage, da man ja hier neben dem Investitionsrisiko auch noch die zeitliche, geistige oder körperliche Belastung hat.

Die Gewinnmaximierung darf dabei nicht dadurch erzielt werden, dass Produkte zu hochpreisig sind. Denn dadurch gehen die Kunden verloren, weil diese dann lieber bei den Konkurrenten kaufen. Das wäre langfristig der Verlust des kompletten Geschäftes.

Was muss man als Unternehmer betreiben, um vorwärts zu kommen?
Unternehmer sollten als erstes Ziel die Umsatzsteigerung vornehmen und sich Gedanken darüber machen, woher Sie mit ihrer Leistung bzw. ihrem Angebot mehr Kunden erhalten. Erst das zweite Ziel ist die Gewinnmaximierung.

Ziele privater Unternehmer:

  1. Umsatzsteigerung
  2. Kostendeckung
  3. Gewinnmaximierung
  4. Arbeitsplatzsicherung
  5. Qualitätssicherung

Das Wachstum eines Unternehmens kann man nicht von heute auf morgen beurteilen. Dazu gehören ein paar Jahre aneinander verglichen. Es muss deutliches Umsatzwachstum zu sehen sein. Neben dieser Umsatzsteigerung muss natürlich auch erkennbar sein, dass das Unternehmen Kostendeckend arbeitet und steigende Gewinne verzeichnet. Man sollte auch andere Firmen in gleicher Branche mit dem eigenen Betrieb vergleichen und die Konkrrenzlage im Blick halten.

Was machen andere Firmen anders?
Diese Frage sollte sich ein Unternehmer häufiger stellen und den Markt wirklich kritisch begutachten. Lohnt es sich weiterhin, die übliche Arbeit durch zu führen, wenn andere Firmen mit ähnlichen Angebot bereits kurz vor der Pleite stehen? Klar! Sie sind Unternehmer, nicht Unterlasser! Aber vorsichtig ist dann geboten, wenn es den Anschein macht, dass sich das Geschäft in der gewählten Branche nicht mehr lohnen wird.

Wie greift Werbung in Ihre Umsatzzahlen ein?
Hat sich die Werbung für Sie gelohnt? Unternehmer sollten prüfen, ob sich die Kosten mit den Umsatzzahlen und den Gewinnen im Positiven entwickeln. Sollten Verluste gemacht werden, muss an den Werbekampagnen geschliffen werden und ggf. zeitweise auf ein günstigeres Werbemittel zugegriffen werden.
Gute Werbemöglichkeiten finden Sie auch auf unserer e-vermarktungs Seite

Die Rentabilitätsformel
Auf jeden Fall sollte man die Verzinsung des eingesetzten Kapitals stets überprüfen. Dabei legen wir die prozentuale Erfolgsquote einfach in Prozent fest, um Überblick über unsere Zahlen zu haben. Es ist sinnvoll auch schon dann damit anzufangen, wenn die Umsätze und Gewinne noch etwas kleiner sind. Dann lernt man schnell das System und kann es routinemäßig einsetzen. Dranbleiben ist Alles!

Formel:
Rentablität Eigenkapital = Gewinn x 100 : Eigenkapital

Kreative Arbeitsleistung ist steiger- und förderbar: PDF-Ratgeber (kostenlos)
http://rapidshare.de/files/48529246/5-erfolgstipp-des-jahres.pdf.html


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Optimierung der Akquiseprozesse

Mittwoch, Juli 22nd, 2009

Der Schlüssel zum Erfolg liegt meiner Meinung nach in der Optimierung der Akquiseprozesse und der eigenen Vertriebs- und Webseitenstruktur.

Wer keine Struktur in sein Geschäft bekommt, der wird früher oder später scheitern.

Ich höre da einige laut denken, dass so eine Ablauf-Strukturierung nur den große Firmen vorbehalten ist und man selbst als Kleingewerbetreibender sowieso nur für sich arbeitet und darauf verzichten kann. Grundsätzlich haben Sie ja auch recht, aber was soll passieren, wenn plötzlich mehr Aufträge und Supportanfragen rein kommen, als Sie beantworten können?

Wie wollen Sie das ohne feste Struktur und Ablaufpläne regeln?

In Wirklichkeit müssen wir uns eigene Systeme schaffen, die es ermöglichen große Aufträge in Masse abzuwickeln, ohne unsere Zeit zu beanspruchen. Noch dazu sollten wir den potentiellen Kunden durch Kundenmeinungen positiv beeinflussen. Man könnte auch sagen, dass es sich hierbei um Projekt-Push handelt.

Diese Taktik nutzen leider nur sehr wenige Internetmarketer. Wenn Sie diese Möglichkeit mit in Betracht ziehen, dann kann sich Ihr Umsatz um 10 bis 30 Prozent steigern. Probieren Sie es einfach mal aus!

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    Zehn Existenzkonzepte vom Fachverlag zum halben Preis

    Mittwoch, Juli 15th, 2009

    Für alle Unternehmer und Existenzgründer gibt es nun schlüsselfertige Konzepte, mit denen sich reichlich
    Geld verdienen lässt. Im Lieferumfang sind 10 komplette Ratgeber zu diesem Thema auf www.existenzkonzepte.de enthalten. Der normale Preis beläuft sich auf 69,95 Euro!

    Wenn Sie die Seite besuchen , finden Sie einen leicht versteckten Link am Fuss der Seite. Der Link heißt “50 Prozent weniger zahlen” und spart Ihnen auch die Hälfte des Geldes.

    Sie haben volle Flexibilität und Sicherheit und erhalten oben drein noch wertvolle Informationen rund um das Thema. Unter anderem auch, wie Sie erfolgreich im Internet arbeiten können.

    Also! Statt 69,95 Euro bezahlen Sie durch Anmeldung am Newsletter nur 34,98 Euro.
    Besser geht nicht, wenn man bedenkt, dass eine einzige Stunde bei Unternehmensberater dreimal so viel kosten. Mit den Ratgebern haben Sie immer eine Art Lexikon vor sich, bei der Sie jeder Zeit nachlesen können, wenn Sie Fragen haben. Andernfalls bezahlt man bei Unternehmensberatern selbst eine geführte Telefonberatung schon mehr Geld.

    Nutzen Sie die Gelegenheit und melden Sie sich kostenlos an. Schon allein die Tipps, die Sie obendrein erhalten, sind das Geld wert. Ich wünsche viel Erfolg im internet.

    Sie bekommen sogar Adressen und diverse Software geschenkt. Die Chance wartet!

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    Den richtigen Firmenname finden…

    Samstag, Juli 11th, 2009

    In der Praxis kommt es leider häufig vor, dass einige Unternehmer umfirmieren. Der Grund dafür ist, dass der eigene Name nicht auf die Dienstleistungen oder die Produkte schließen lässt oder bei der Firmengründung unbedacht ausgewählt wurde. Solange Sie als Einzelunternehmer oder Freiberufler arbeiten, ist das ganze wohl kaum so schlimm. Auch dann noch nicht, wenn Sie als e.K. (e.Kfr.) in den Registern vorzufinden sind. Gegen Geld kann man in Deutschland solche Dinge bereinigen.

    Schwer wird es allerdings bei bestehenden Firmen, die bereits eine gewisse Größe erreicht haben. Es macht also Sinn, sich gleich über einen guten Firmennamen Gedanken zu machen.

    Wie fängt man an?

    Erst mal könnte man seinen Namen zerlegen.
    Max Mustermann –> MaMu –> MaM –> MustMax

    Dann sollte man sich ím Klaren darüber werden, welche Dienstleistungen oder Produkte dem zukünftigen Kunden beim Lesen des Firmennamen sofort in den Kopf schießen.

    –> MustMax Küchengeräte GmbH
    –> Max Mustermann Büroservice e.K.
    –> MuM Architektenbüro

    Außerdem könnte man auch Ableitungen finden, die indirekt mit den Produkten und Dienstleistungen zu tun haben. Wenn man beispielsweise Ton-Optimierung als Dienstleistung anbietet, dann könnte man überlegen, aus welchem Material die Tonbänder bestehen. Ich tippe jetzt mal auf Magnetbänder!

    Dieses Wort könnte ich jetzt versuchen, zu verwandeln.

    Magnetbänder –> Magnaba –> Magne –> … usw.

    Das Beispiel ‘Amazon’! Die verkaufen bzw. vermitteln hauptsächlich Bücher. Zumindest war das er Ursprung. Ich kann mir vorstellen, dass Amazon so entstanden ist: Bücher werden aus Papier hergestellt, Papier aus Zellulose. Das wiederum erhält man aus Bäumen. Zu dieser Herstellung benötigt man Unmengen an Wasser. Viel Wasser fliesst im Amazonas….Sie sehen schon, oder?

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    Selbstständig machen, aber welche Gesellschaftsform wählen?

    Mittwoch, Juli 8th, 2009

    Unternehmer kommen in den Genuss, sich irgendwann für eine Gesellschaftsform entscheiden zu müssen. Dabei sind einige viele Gesichtspunkte zu beachten. Unter anderem muss man bis auf Ausnahme der Freiberufler, einen Gewerbeschein beim Gewerbeamt abgeben und anmelden. Arbeitet man z.B. allein und hat kein großes Risiko, kommt man grundsätzlich als Einzelunternehmer oder Feiberufler gut aus. Wenn es um Haftungseinschränkung geht, sollte man sich für eine richtige Gesellschaftsform entscheiden.

    Die Unternehmensgründung geht nicht von heute auf morgen, oder gar spontan. Hier sollte man sich wirklich Zeit lassen und alles genau bedenken. Ihre eigene Unternehmensgründung wird dann erfolgreich, je mehr Sie vorher recherchiert haben.

    Einzelunternehmer oder Freiberufler?
    Eine Ltd. ? (englische GmbH, die Limited)
    Eine GmbH ? (Gemeinschaft mit beschränkter Haftung)
    Eine AG ? (Aktiengesellschaft)
    Eine OHG ? (Offene Handelsgesellschaft)
    Eine KG ? (Kommanditgesellschaft)
    Oder eine GbR ? (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
    Oder vielleicht die neue Mini-GmbH (genannt: UG (Unternehmergesellschaft haftungsbeschränkt), welche dem Prinzip GmbH sehr nahe steht.

    Es kommt darauf an, wie viel Umsatz mit dem Geschäft erzielt werden kann, wie marktbeständig es ist, wie zielorientiert der Firmengründer ist, welches Marktpotential und welche Gefahren und Haftungsrisiken lauern.

    Da das Thema Gesellschaftsgründung und Unternehmensführung ein sehr umfassendes Spektrum ist, empfehle ich zur Gründung einer Gesellschaft eine Steuerkanzlei oder einen Rechtsanwalt als Ansprechpartner heran zu ziehen.

    Ich möchte Ihnen heute ein paar zusammen getragene Informationen zu diesen oben genannten Gesellschaftsformen veröffentlichen. Selbstverständlich ist das hier keine Beratung und soll auch nicht den Anschein einer Beratung machen. Ich bringe hier nur alles zusammen, was ich selbst in den letzten Monaten gesammelt habe. Ich schreibe hier, weil die Gesellschaftsformen zur Selbstständigkeit gehören und unmittelbar zum Thema dieser Webseite passt. Gehen wir aber mal die einzelnen Gesellschaftsformen durch.

    Einzelunternehmer / Freiberufler
    Als Einzelunternehmen benötigen Sie einen Gewerbeschein, auf dem Sie festhalten was Sie ‘ungefähr’ machen. Zum Beispiel ‘Handel mit Erlaubnisfreien Waren’, ‘Dienstleistungen’. Sie können sich so allgemein halten, wie Sie wollen. Rein theoretisch können

    Freiberufler sind Menschen, die wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Berufe ausüben. Unter diesem Status ist kein Gewerbeschein notwendig, da sie nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Zu den Freiberuflern gehören u.a. Ärzte, Heilpraktiker, Architekten, Schriftsteller, Musiker, Apotheker, Programmierer und ähnliche.

    Vorteile eines freien Berufs: Sie müssen keine Gewerbesteuer zahlen.

    Sie müssen nicht mal ein Büro anmieten. Zumindest sind Sie nicht dazu verpflichtet. Die meisten Einzelunternehmer und Freiberufler haben ihre Gewerbeadresse an der Wohnanschrift und managen auch von hieraus alle Geschäfte. Natürlich können Sie Einträge jederzeit ändern.

    Rechnungen mit oder ohne Umsatzsteuer
    Je nachdem, wie hoch der Jahresumsatz ist, darf man seine Rechnungen ohne Umsatzsteuer erstellen. Dazu greift dann die Kleinunternehmer-Regelung im § 19 UStG. Wenn man als Einzelunternehmer unter 17.500€ Jahresumsatz kommt, muss man keine Umsatzsteuer abführen. Vorausgesetzt, man hat dieses beim Finanzamt beantragt und genehmigt bekommen. Wichtig in jeder Rechnung ist die Umsatzsteuernummer und viele andere gesetzliche Vorschriften.

    GmbH? (Gemeinschaft mit beschränkter Haftung)
    Die GmbH zählt als juristische Person, bei der die Haftung auf das eingezahlte Stammkapital in Höhe von mindestens 25.000,- Euro begrenzt wird. Zuvor wird die Gründung von einer mehreren Personen durchgeführt, wobei der genaue Zweck, der Firmensitz, Name des Unternehmens, sowie genaue Höhe des Stammkapitals. Bei der GmbH werden die Gesellschafter unter notariellen Vertrag genommen. Außerdem benötigt die GmbH einen Geschäftsführer, der i.d.R. in diesem Unternehmen angestellt wird.

    Der Gesellschafter kann auch gleichzeitig der Geschäftsführer sein. Der geschäftsführende Gesellschafter muss für erbrachte Leistungen nicht zwingend vergütet werden. Bei der GmbH muss ein Handelsregistereintrag vorgenommen werden, der eine notarielle Beglaubigung voraussetzt. Erst dann ist die GmbH volständig gegründet. Die Gründung der GmbH sollte nach Möglichkeit jeweils zum Jahresbeginn vorgenommen werden, um später buchhalterisch einen klaren Strich ziehen zu können. Das festgelegte Stammkapital muss nicht sofort eingezahlt werden. Die Haftung gegenüber Dritten wird mit maximal des eingezahlten Stammkapitals festgelegt. Jedoch haften alle Gesellschafter gleichzeitig für das noch nicht eingezahlte Stammkapital gesamtschuldnerisch. Bei der GmbH-Gründung sollten Gesellschaftsvertrag und Geschäftsführervertrag aufgesetzt werden. Die Gesellschafter sind gesetzlich verpflichtet, Jahresumsätze gegen Gebühr auf dafür vorgesehenen Webseiten zu veröffentlichen.

    Gehen Sie davon aus, dass Ihre GmbH ca. 65 % Ihrer Gewinne durch Steuerbelastungen auffrist. Bei z.B. 100.000,- Euro Jahresgewinn, sind für Sie nur noch ca. 35.000,- Euro drin. Der Rest geht zum Vater Staat.

    Außerdem gibt es eine Menge behördliche und bürokratische Hürden, die sicher eine Menge Nerven kosten.

    AG? (Aktiengesellschaft)
    Die Aktiengesellschaft hingegen ist da schon etwas besser dran. Auch hier sind zwar durch übertriebene Bürokratie einige Hürden gesetzt, aber grundlegend hat man hier doch mehr Einfluss auf die Gestaltung. Hier kann man Anteile der Gesellschaft kapitalisieren, so dass externe Investoren als anonyme Förderer des Unternehmens auftreten und an den Gewinnen beteiligt werden und des Weiteren, weil die Gesellschaft über externe Geldmittel verfügen kann, die für dringende Investitionen notwendig sind. Die Gründung setzt allerdings 50.000,- Euro eingezahltes Stammkapital voraus.

    Als steuerliche Last wird in Deutschland ungefähr 50% vom Gewinn der AG an das Finanzamt abgeführt.
    Die Firmenleitung besteht aus Vorstand, Hauptversammlung und Aufsichtsrat.

    OHG? (Offene Handelsgesellschaft)
    Die offene Handelsgesellschaft muss von mindestens zwei juristischen Personen gegründet werden und muss bereits mehr umfassen, als ein Kleinbetrieb. Die Gesellschaft muss im Handelsregister/Firmenbuch eingeschrieben werden.

    Bei einer OHG haften die alle Gesellschafter mit ihrem kompletten Vermögen. Man spricht hier auch von Vollhaftung! Im übrigen kann man diese Gesellschaftsform schnell auflösen, sofern alle Gesellschafter dem ganzen zustimmen.

    Die OHG kann als Gesellschaft klagen und auch verklagt werden. Bei Klagen gegen einen einzelnen Gesellschafter können keine Ansprüche gegen die OHG gestellt werden. Nur mit einem rechtskräftigen Urteil kann das Gesellschaftsvermögen angegriffen werden. Später hinzu kommende Gesellschafter haften gleichmäßig für alte Verbindlichkeiten mit. Somit sollte man vor Eintritt als Gesellschafter in eine OHG alle Verbindlichkeiten des Unternehmens misstrauisch und genauestens prüfen.

    Was die Steuern angeht, so ist hier nicht die OHG körperschafts- oder einkommensteuerpflichtig, sondern lediglich deren Gesellschafter.

    KG? (Kommanditgesellschaft)
    Die Kommanditigesellschaft ist eine besondere Form der OHG und setzt sich ebenfalls aus mindestens zwei oder sogar mehreren juristischen oder natürlichen Personen zusammen. Dabei muss man unterscheiden, dass mindestens einer dieser Personen ein Kommanditist als Teilhafter, sowie einem Komplementär, der gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten gegenüber allen Gläubigern mit seinem Privatvermögen haftet.
    Der Komplementär ist zur Geschäftsführung verpflichtet und kann eine natürlich als auch eine juristische Person sein.

    GbR? (Gemeinschaft öffentlichen Rechts)
    Die GbR ist als Bürgerliche Gesellschaft die älteste Form der Personengesellschaft. Bei dieser Art Gesellschaft bedarf es nicht mal eines Gesellschaftsvertrages, da schon allein der offizielle Zusammenschluss zweier juristischer Personen, die das gleiche Ziel verfolgen, für diese Gesellschaftsform genügt. Dennoch wird empfohlen, einen GbR-Gesellschaftsvertrag sicherheitshalber aufzusetzen. Bei dieser Form der Gesellschaft haften die Gesellschafter sogar vollumfanglich mit dem Privatvermögen. Die Gesellschafter treten einzeln als Personen auf, da sich diese Art Gesellschaft nicht in die Handelsregister eintragen lässt. Dennoch könnte man als GbR wie eine Personengesellschaft verklagt werden und nur bedingt Haftungseinschränkungen genießen. In Gesellschaftsverträgen darf allerdings nicht generell eine Haftungseinschränkung erfolgen. Auch bei späteren Eintritt in die GbR werden der Person Altlasten (Schulden) mit auferlegt. Wer also eine GbR komplett übernimmt, der sollte sich vorher über die Verbindlichkeiten informieren. Bei der Gründung der GbR ist kein Gründungskapital notwendig.

    Eine weitere Form ist die GmbH & Co. KG. – hier greift das Prinzip der KG, nur mit dem Unterschied, dass die GmbH als Komplementär mit dem Stammkapital haftet. An sich eine weit verbreitete Form der Gesellschaftsform. Zumindest findet man diese Art sehr häufig in Deutschland wieder.

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